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Christival Donnerstag

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Ein neues Format, die Bibel gemeinsam zu lesen und zu verstehen. Nach dem Lesen des Textes und einem Einstieg in die biblische Geschichte gibt es einen Austausch in Gruppen mit jeweils fünf Personen. Am Ende muss die Gruppe „Farbe bekennen“ und sich anhand einer gewählten Karte auf eine „Hä-Frage“ einigen. Kai Günther vom CVJM Baden stellt sich dann diesen Fragen und versucht, eine Antwort darauf zu geben.

Bibeltext: Lukas 19, 1-10 (Zachhäus) – Thema: Jesus versöhnt – Mensch mit Gott

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Das diesjährige, sechste Christival setzt auch wieder auf ein breites Informationsangebot für die Teilnehmenden. Ziel sei die „Information über christlich geprägte Aus- und Fortbildungsangebote, die Motivation zum Engagement in Gemeinde und Gesellschaft und die Herausforderung zum begründeten und verantwortlichen Handeln, das sich am Vorbild von Jesus orientiert“, so Michael vom Ende, der Pressesprecher des Christivals.

Im großen Bereich der missionarisch-diakonischen Verantwortung stellten sich sowohl weltweit agierende wie beispielsweise die Deutsche Indianerpioniermission (St. Johann), „heartbeat“ der Marburger Mission (Marburg) oder „Provide“ (Angelbachtal) als auch in Deutschland lokal oder regional aktive Organisationen vor wie „Jumpers“ (Kaufungen), „Lebenstraum“ (Uffenheim) oder die Stiftung „Hoffnungsträger“ (Leonberg).

Im Bereich der privaten Medien präsentierten sich beispielsweise Hope Channel ( Alsbach-Hähnlein), Bibel TV (Hamburg) oder ERF Medien (Wetzlar). Außerdem gab es ein großes Angebot für die theologische Ausbildung wie die Freie Theologische Hochschule (Gießen), die Evangelische Hochschule Tabor (Marburg) oder das BibelStudienKolleg (Ostfildern).

Auffällig war die starke Präsenz der regionalen christlichen Jugendarbeit wie der „Christliche Verein Junger Menschen“ (CVJM) oder das „Evangelischem Jugendwerk in Württemberg“ (EJW). Ein großer Mediastore mit christlicher Literatur und Musikmedien rundet das Angebot ab.Breites Angebot in den Messehallen

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Praktische Tipps auf drängende Fragen von jungen Christen gab es am ersten vollen Tag des Christivals in Karlsruhe. Bis zum Sonntag versammeln sich in der badischen Metropole bis zu 13.000 Teilnehmende, um neue Impulse für ihren Glauben zu bekommen. Neben Gottesdiensten, Bibelarbeiten, Sport-, Info- und Kulturangeboten können die Christivaller aus einem Katalog von über 150 Seminaren auswählen. Besonderes Interesse gab es an einem Angebot zu der Frage: „Wie erzähle ich meinen Freunden von Jesus?“. Rund 300 Teilnehmende folgten der Einladung, um von Referent René Mühe (Bund Freier evangelischer Gemeinden) Tipps für ihren Alltag zu bekommen. Als erstes sei die eigene Einstellung zu Jesus zu prüfen, stellte Mühe zu Beginn klar. Nur wer von Gott Großes erwarte und begeistert von ihm sei, könne auch von ihm überzeugt reden. „Gott möchte keine Sympathisanten, sondern überzeugte Nachfolger.“, so Mühe. Wer davon überzeugt sei, dass Jesus gut sei und es gut mit den Menschen meine, habe allen Grund, von ihm weiterzuerzählen. „Es ist befreiend zu wissen, dass Gott uns so gebrauchen möchte, wie wir sind.“ Jeder, der sich Gott zur Verfügung stelle, werde mit seinen Gaben und Möglichkeiten eingesetzt. Dabei erinnerte er die Zuhörer an die Zusage Gottes, dass er sie mit dem Heiligen Geist ausrüsten werde (Apostelgeschichte 1, 8). Damit bekäme man das entscheidende Werkzeug an die Hand. Wichtig sei, dem Gegenüber mit Wertschätzung und auf Augenhöhe zu begegnen. Zudem solle man regelmäßig für die Freunde beten, die man für den Glauben begeistern wolle.

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Den zweiten Christival-Tag konnten die Teilnehmenden in vier verschiedenen Abendveranstaltungen ausklingen lassen. Ob berührende Lebensgeschichten, das gemeinsame Singen von bekannten christlichen Liedern oder fetzig-fromme Partymusik, für jeden Geschmack war etwas dabei. Zu den Highlights zählte ein „White-Festival“:

Ganz in weiß gekleidet feierten etwa 3.000 Christivaller einen Abendmahlsgottesdienst und tanzten anschließend zur Musik der christlichen „Outbreakband“ ab. Zudem konnten sich die Teilnehmenden von Seelsorgern segnen, um Heilung bitten oder sich prophetische Worte zusagen lassen. Viele der jungen Christen machten rege von dem Angebot Gebrauch – auch nach Ende der Veranstaltung bildeten sich Schlangen vor den Betern. 

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Ein kreatives, multimediales Erlebnis gestaltet von Tobias Teichen und der ICF München Worshipband. In humorvolle Geschichten, medialen Inszenierungen und spannenden Fragen ging Tobias Teich dem Thema "Enttäuschung" nach. 

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Wer nach dem vollen Christival-Tag noch nicht genug hatte, konnte an verschiedenen Orten in und um die Messe oder auch der Karlsruher Innenstadt bis in die Nacht seinen Glauben feiern. An manchen Orten war das Interesse an dem Nachtprogramm so groß, dass Besucher aufgrund von Überfüllung abgewiesen werden mussten.

So war beispielsweise der Gemeindesaal der St. Stephan Gemeinde bei einer Poetry Slam-Veranstaltung bis auf den letzten Platz gefüllt. In dem „Dichter-Wettstreit“ gingen die Vortragenden auf Themen des Glaubens ein. Eine Dichterin trug vor, dass sie gerne einmal einen Tag im Himmel verbringen würden, um direkt zu hören, was Gott ihr zu sagen hätte. Zwar habe sie als Kind schon gelernt, dass Gott immer hört, aber sie wäre sich nicht so sicher, wie Gott zu ihr sprechen würde. Schließlich kam sie aber zu der Entdeckung, dass Gott auch durch andere Menschen zu ihr redet - und das auch sie anderen Menschen Gottes Botschaft weitergebe. In einem weiteren „Poetry Slam“ trug ein Darsteller in verschiedenen Sprachen vor, dass Gott immer den Menschen nahe ist. Geschickt machte er sich beim Reimen die Phonetik der anderen, teilweise recht unbekannten Sprachen, zunutze.

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Andreas Schlüter, Referent Jugend beim Bund Freier evangelischer Gemeinden, im Interview bei "Nachgehakt" - dem Format das nachfragt. Schlüsselfiguren des Christival 2016 im Gespräch.

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