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Los geht's

Christival Freitag

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Die Zentralveranstaltung „WortWechsel“ am Vormittag ist breit gefächert und wird in vier großen Hallen angeboten.

PLUG IN ist eines dieser besonderen Formate und bietet den Teilnehmern eine besondere Art und Weise biblische Texte zu bearbeiten. Auf drei verschiedenen Kanälen bekommen die Besucherinnen und Besucher über Kopfhörer ihren eigenen Musikstil und die biblische Verkündigung. Jedem Teilnehmer ist es überlassen auf welchen der drei Kanäle er zuschaltet und wem er zuhört. Nach der Lobpreis-Zeit wird ein Bibeltext zeitgleich in drei verschiedenen Sprachen und Dialekten vorgelesen. Danach hat jeder Teilnehmer die Möglichkeit den Text nochmal selbst für sich durchzulesen und durchzunehmen. Da oft bei Bibeltexten Fragen auftauchen, bietet PLUG IN die Möglichkeit, dass immer drei Referenten dazu Stellung nehmen und kritische Fragen auf ihre Art und Weise beantworten. Der Moderator führt die Teilnehmer durch den WortWechsel.

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Das Licht geht an. Du - im Zentrum des Geschehens. Du bist gefragt. Deine Fragen und deine Erkenntnisse zum Bibeltext gehen uns alle etwas an. Vier Personen stellen sich im Zufallsprinzip der Herausforderung, eure Fragen zu beantworten. Na dann: Spot on!

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Ziel des Christivals als bundesweites Treffen junger Christinnen und Christinen ist „Orientierung und Wegweisung, Hilfestellung und Förderung“. Eines der Elemente im Programm sind 200 Seminare in 16 Themenbereichen für die mehr als 13.000 Teilnehmenden. Zwei der Seminare mit dem größten Interesse kamen aus den Themenbereichen „Evangelisation praktisch“ und „Theologie“.  

Was tun, wenn Menschen nicht glauben können?
 
Dieser Frage ging Christoph Scharf (Bad Doberan) in dem gleichnamigen Seminar nach. Seit 14 Jahren ist der Theologe in der Gemeindegründungs- und Aufbauarbeit im nördlichen Mecklenburg-Vorpommern tätig. Er zeigte zunächst einmal auf, welche Gründe Menschen haben, nicht zu glauben. Es sei grundsätzlich Enttäuschung. „Enttäuschung in Christen, Enttäuschungen mit der Kirche, Enttäuschungen mit Gott oder auch, dass ihnen der Zugang zum christlichen Glauben versperrt geblieben ist.“, so Scharf. Und doch bleibe, so seine Erfahrung, bei den meisten Menschen eine Unruhe in Bezug auf die Frage nach Gott und Glaube. Daher empfahl Scharf seinen Zuhörern, sich zunächst einmal intensiv mit dem Leben ihrer Freunde, die sie für den christlichen Glauben erreichen wollen, zu beschäftigen. „Trefft kein schnellen Urteile, sondern hört genau zu“, so sein Rat. „Lebt euren eigenen Glauben authentisch, denn die Menschen um euch herum merken, ob ihr von dem überzeugt seid, was ihr sagt.“ Wichtig seien daher auch das tägliche Gebet und das regelmäßige Bibellesen. Schließlich müsse man die Botschaft kennen, die man anderen nahe bringen wolle. Sein Fazit: „Gott macht, dass Menschen glauben können.“ Er entließ die jungen Leute mit der Erkenntnis von Hudson Taylor, einem einflussreichen Missionar der jüngeren Kirchengeschichte: „Wir brauchen keinen großen Glauben, sondern den Glauben an einen großen Gott.“

Begründet glauben
Ein anderes Seminar beschäftige sich mit der Frage, ob es überhaupt vernünftig sei zu glauben und ob es die eine richtige Religion gebe. Der Referent des Seminars „Begründet glauben“, der 34-jährige Stephan Lange (Höxter), ist selbst erst seit sechs Jahren Christ und konnte die Nachfragen der Seminarteilnehmer aus eigener Erfahrung nachvollziehen. Er machte ihnen Mut, sich auf den christlichen Glauben einzulassen oder ihn zu vertiefen. Es sei vernünftig, von der Existenz Gottes auszugehen, denn auch Dinge, die sich nicht empirisch nachweisen lassen, könnten existent sein. Dafür kenne jeder Beispiele aus seinem Alltag. Gott als Schöpfer des Universums anzunehmen sei plausibel und es bliebe auch angesichts wissenschaftlicher Erklärungen plausibel. Mit zwei Thesen ging Lange auf die Frage ein, warum es besonders plausibel sei, an den Gott des Christentums zu glauben. Die Stimmigkeit des christlichen Glaubens begründe sich in der Auferstehung von Jesus Christus.

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Das Global Village ist ein innovatives und interaktives Projekt, bei dem die Besucherinnen und Besucher auf einem 45-minütigen simulierten Missionseinsatz gehen können. Während sie dabei einer zerbrochenen Welt begegnen, entdecken sie mehr von Gottes Herzschlag. Dies soll dazu auffordern, die Versöhnung in die Welt hineinzubringen.

Das Global Village auf dem Christival wurde organisiert von OM Deutschland, OMF International Deutschland, Liebenzeller Mission, Forum Wiedenest, CVJM Weltweit, WEC International, DMG International.

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Neue Impulse für die Jugendarbeit

Eine Gruppe junger Leute vom Evangelischen Jugendwerk Bernhausen hat sich auch auf den Weg nach Karlsruhe zum Christival gemacht. Juliane Eva Eberwein vom upTV, hat sie in Karlsruhe getroffen und sich mit ihnen unterhalten. Infos zur Evangelischen Jugendarbeit in Bernhausen unter www.ejbe.de

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Ulrike Bruinings, Landesjugendpfarrerin in Baden, im Interview bei "Nachgehakt" - dem Format das nachfragt. Schlüsselfiguren des Christival 2016 im Gespräch.

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Auf ein überraschendes Programm durfte sich das Publikum in Halle 3 einlassen. Der Kleiderschrank, das Handy und der Kühlschrank standen im Zentrum des Abends, der musikalisch von Band Qio mitgestaltet wurde.

Was benötige ich tatsächlich für mein Leben. Ist der Kleiderschrank, der aus allen Nähten platzt tatsächlich lebenserfüllend und das Handy unverzichtbar für mein Leben. Und müssen alle Lebensmittel nach dem Verfalldatum vernichtet werden. Moderatorin Daniela Mailänder aus Nürnberg und Pastor Joachim Böker aus Schorndorf hatten hierfür für beeindruckende Antworten gesorgt.

Spitzenkoch Jürgen Hess aus Stuttgart wies in beeindruckender Weise nach, dass selbst mit älteren Nahrungsmittel ein vorzügliches Essen zubereitet werden kann. Und die Familie Weißenborn aus Stuttgart berichten von ihrem spannenden Lebensexperiment, auf gewöhnte Dinge wie Auto oder Handy zu verzichten. Die beiden Teilnehmerinnen Annemarie und Sarah liesen sich ganz spontan auf ein ganz besonderes Experiment ein und so durfte Hanna Zimmermann die beiden neu einkleiden.

Was erfüllt tatsächlich unser Leben?
Diese Frage stellte Pastor Böker im Anschluss. Die Werbung würde ein falsches Bild suggerieren, so seine Einschätzung. Sie würde etwas versprechen, das nicht eingehalten werden könne. Die wahre Sehnsucht nach erfüllt sein könne nur durch die Liebe Gottes gestilt werden. Erst wenn wir loslassen, können wir von Jesus neu beschenkt und erfüllt werden.

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Ein weißer Raum, farbiges Licht, verschiedene Musikstile – das Erlebte führt dich in die Anbetung. Dazu gibt es eine ermutigende Message. Die Besucherinnen und Besucher sollen Gottes Versöhnung erleben und feiern.

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In der Stadtkirche nahmen Christina Brudereck und Benjamin Seipel die Besucher mit auf eine Reise - mit Gedanken für den Kopf, Musik für die Ohren und Texten fürs Herz. Mit Lieblingslieder und - geschichten ließen sie Erlebnisse von Reisen und aus dem Leben aufleben und entführten die Zuhörer zum Beispiel nach Jerusalem, nahmen sie mit ins Hollywood der 1920er Jahre und damit in die Lebensgeschichte von Charlie Chaplin.
Christina gab den weiblichen Gästen Tipps fürs Fußballschauen, Ben spielt ein Instrument aus Kindertagen. Mit ihrer offenen und herzlichen Art lassen sich die beiden Künstler ins Leben und ins Herz schauen - und es wird spürbar, dass sie nicht nur auf der Bühne Partner sind.
So einfach, so schlicht - und doch so tiefgründig und ausfüllend. Der Abend in der mit Licht gekonnt gestalteten Stadtkirche ist bewegend, nachdenklich und doch immer wieder auch lustig. Offen, ehrlich und authentisch.
Christina beendete den Abend mit einem Wunsch für die Anwesenden: „Erinnert dich an Lieblingslieder und -texte, gerade wenn du an Grenzen kommst. Erinnert dich und lass dich erinnern. Noch ein bisschen warten, hinter der nächsten Mauer liegt ein Garten.“

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Ab 22 Uhr gehört beim Christival die Bühne im Foyer der Messehallen der „Next Generation“. Am Donnerstag und Freitag traten die besten Newcomer des Landes auf. Die Stilrichtungen waren sehr unterschiedlich. Von leise bis laut war alles dabei. Mit dem Publikum zusammen und einer Jury wird der „Christival Newcomer 2016“ ermittelt. Er spielt morgen beim Abschlussgottesdienst ab 10 Uhr in der dm-Arena. Wir werden dann wieder darüber berichten.

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Pumpender Bass, Graffiti, Hip-Hop-Tanz, DJs am Scratchen und natürlich Rap. Im Hip-Hop Zelt bewegt sich alles im 4/4-Takt und dreht sich um Jesus Christus. Auf der Bühne standen Newcomer und alte Hasen. Mit dabei waren WORD, Fil_da_Elephant+Crew, Davee, Ejay, Bräinstorm, To-one, Vossi der beste Techniker, Kevin Neumann.

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Wachsender Zuspruch für das Christival

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Einen wachsenden Zuspruch verzeichnen die Organisatoren des Christivals in Karlsruhe. An den ersten beiden Veranstaltungstagen seien deutlich mehr Tagesgäste gekommen als erwartet, sagte die Geschäftsführerin des christlichen Festivals, Maren Möller, am Freitag vor Journalisten. Neben den fast 10.700 Dauerteilnehmenden und Mitarbeitenden seien bereits rund 2.900 Tagestickets verkauft worden. Der Großteil der Dauerteilnehmer komme aus Deutschland, einige aber auch aus den Nachbarländern wie Frankreich, Niederlande, Österreich und Schweiz. Insgesamt seien derzeit rund 20 Nationalitäten vertreten, darunter auch 50 Geflüchtete, die mit Jugendgruppen aus Deutschland angereist sind. Insgesamt werde man rund 45.000 Frühstücke, 30.000 Mittagessen und 25.000 Abendessen zum Ende des Christivals ausgegeben haben.

Hüttmann: Eine „starke Ermutigung“ für die Zukunft der Kirche   Der 1. Vorsitzende des Christival e. V., Karsten Hüttmann (Kassel), zeigte sich sehr zufrieden über den bisherigen Verlauf: „Die Stimmung unter den Teilnehmenden ist super. Immer wieder sieht man Jugendliche zusammensitzen und musizieren, diskutieren oder beten. Außerdem bekommen wir ein tolles Feedback auf die vielen verschiedenen Programmangebote.“ Besonders gut kämen auch die innovativen und kreativen Bibelarbeiten an, sagte Hüttmann. Als Beispiel nannte er das Format „Plug In“, bei dem die Teilnehmenden individuell zwischen verschiedenen Musikstilen und Verkündigerinnen bzw. Verkündigern auswählen können und trotzdem einen gemeinsamen Gottesdienst erleben. Auch die Abend- und Nachtprogramme seien sehr gut besucht. „Was wir hier in Karlsruhe erleben, ist eine starke Ermutigung für die Zukunft der Kirche und Gemeinde.“ Samstagabend: Gemeinsames Picknicken mit Karlsruher Bürgern  
Picknick am Samstag mit 1.500 Picknickplätzen   Der evangelische Stadtdekan Dr. Thomas Schalla freut sich besonders auf das große Picknick am Samstagabend im Karlsruher Schlossgarten. Dabei werden die rund 13.000 Christivaller mit rund 1.100 Gastgebern aus Karlsruhe zu Abend essen. 700 Karlsruher Bürgerinnen und Bürger hätten sich als Gastgeber für eine Picknickdecke gemeldet und übernehmen die Bewirtung von je einer Christival-Gruppe. Landes- und Freikirchen sowie christliche Verbände übernehmen weitere 400 Picknickdecken. Insgesamt stünden 1.500 Picknickplätze zur Verfügung. Schalla: „Viele haben sich anstecken lassen von der Idee des Mega-Picknicks. Der Schlossgarten hat sich nach dem Stadtgeburtstag zu einem wichtigen Treffpunkt in der Stadt entwickelt. Das Christival-Picknick knüpft daran an.“ Wer sich noch kurz entschlossen als Gastgeber für eine Gruppe von etwa acht Personen beteiligen möchte, könne sich noch kurzfristig beim Christival melden (picknick@christival.de) oder sich am Samstag ab 16:30 Uhr direkt mit seinem Picknickkorb bei einem der Infostände am Schlossgarten anmelden. „Wenn alle miteinander teilen, wird es für alle reichen.“ Eröffnet wird das Picknick um 18 Uhr vom Karlsruher Oberbürgermeister Dr. Frank Mentrup, gemeinsam mit dem Christival-Vorsitzenden Hüttmann, dem Vorsitzenden der Evangelischen Allianz in Karlsruhe, Steffen Beck, und Dekan Schalla. Wer spontan mitessen wolle, sei ebenfalls eingeladen, ergänzte Hüttmann. Im Anschluss an das Picknick gibt es ein großes Abend- und Nachtprogramm in der Karlsruher Innenstadt.  

Kollekte des Abschlussgottesdienstes für Flüchtlingsarbeit   Den Abschluss feiert das Christival am Sonntag mit einem großen öffentlichen Gottesdienst um 11 Uhr in der dm-arena. Die Predigt hält die Lüdenscheider Pfarrerin Monika Deitenbeck-Goseberg. Das Christival sei eine großartige Gelegenheit für die jungen Leute, um zu sehen: „Ich glaube nicht allein!“ Sie erhoffe sich Ermutigung, Stärkung, persönliche Glaubens- und Lebensimpulse für die Christivaller. In ihrer Predigt wolle sie Anstöße geben zur Versöhnung mit der eigenen Lebensgeschichte, mit Menschen, mit Gegebenheiten und mit Möglichkeiten. „Ich möchte aus der Kraft der Entlastung Jugendliche anstoßen, etwas zu bewegen in dieser Welt - sowohl im Klein- als auch Großformat.“ Der Eintritt zu dem Gottesdienst ist frei. Die Kollekte soll anteilig der christlichen Flüchtlingsarbeit in Karlsruhe zugute kommen. „Wir unterstützen damit die gemeinsamen Angebote von Evangelischer Allianz und kirchlicher Diakonie“, erklärte Möller. So soll mit dem Geld ein bestehendes kirchliches Gebäude als Anlaufstelle und Schulungszentrum für die Flüchtlings- und Migrantenarbeit eingerichtet werden. Das Christival findet in diesem Jahr zum sechsten Mal statt. Es steht unter dem Motto „Jesus versöhnt“ und wird von einer Vielzahl von christlichen Werken und Verbänden getragen.

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