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Christival Mittwoch

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Meine Freunde. Meine Generation. Mein Festival.
Und sie werden kommen aus Norden, Süden, Osten und Westen…
13.000 Teilnehmer machten sich am Mittwoch auf den Weg und ließen sich auch von Stau und Verspätungen nicht davon abhalten, zum Christival zu reisen.
Zu Gast bei dem christlichen Jugendfestival sind nationale und internationale Teilnehmende in diesem Jahr auf der Messe in Karlsruhe.
Mit Programmpunkten und Unterkünften werden sie für die nächsten Tage die Hallen und die Stadt bevölkern.

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Zum Auftakt feierten die jungen Christen einen sportlichen und fröhlichen, aber auch tiefgehenden Gottesdienst. Der 1. Vorsitzende des Christival e. V., Karsten Hüttmann (Kassel), ermutigte die Teilnehmer in seiner Predigt dazu, die kommenden Tage zu nutzen, um Konflikte zu klären. „Jesus ist die Tür. Ein Ausgang aus dem Alten, aus der Vergangenheit. Und Jesus ist der Eingang in ein neues Leben. Ein Leben, in dem nicht mehr deine Vergangenheit regiert“, rief er den Christivallern zu. Christus wolle dabei helfen, das eigene Leben aufzuräumen. „Er bohrt nicht in den Wunden der Vergangenheit herum, sondern will uns heilen.“ Hüttmann erinnerte daran, dass Jesus selbst „unser Leben“ durchgemacht habe. „In all seiner Schönheit. Aber auch in all seiner Härte.“

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Das diesjährige Treffen steht unter dem Motto „Jesus versöhnt“. Der Junioren-Vizeweltmeister und mehrfache Deutsche Meister im Bike-Trial, Nils Riecker, berichtete im Eröffnungsgottesdienst davon, wie er einem seiner schärfsten Konkurrenten vergeben konnte. Der Mitbewerber hatte Riecker während eines Europameisterschaftsturniers bei den Punktrichtern aufgrund eines geringfügigen Regelverstoßes angeschwärzt. Die daraufhin verhängten Strafpunkte führten dazu, dass Riecker den schon sicher geglaubten Podestplatz verpasste. Einige Zeit später begegneten sich die Kontrahenten wieder und konnten die Angelegenheit klären. Die Moderatoren des Abends ermutigten die Teilnehmer dazu, Angebote wie Seelsorge und Gebet wahrzunehmen. In verschiedenen Veranstaltungsformaten geht das Christival in den kommenden Tagen der Frage nach, wie Menschen mit Gott versöhnt werden, untereinander Versöhnung finden und sie in der Welt mit ihren Herausforderungen zum Ausdruck kommt.

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Das Christival möchte Impulse für die Jugendarbeit geben und Orientierung und Wegweisung, Hilfestellung und Förderung bieten. Deshalb werden neue Formen und Formate erprobt und eingesetzt. Julian Meinhardt, Landesreferent für Online-Medien im EJW, hakt in einer vierteiligen Serie bei Schlüsselpersonen des Christivals nach, was dies konkret bedeutet.

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Kai Günther, Referent CVJM Baden, im Interview bei "Nachgehakt" - dem Format das nachfragt. Schlüsselfiguren des Christival 2016 im Gespräch.

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Nach mehrjähriger Vorbereitung und Planung zeigt sich jetzt das bundesweite fünftägige „Christival“ in Karlsruhe bereit für bis zu 13.000 Teilnehmende. „Mit dem Thema „Jesus versöhnt“ wollen wir eine christliche Perspektive auf die Herausforderungen und Konflikte des Lebens geben.“, so der 1. Vorsitzende des Vereins Christival e. V., Karsten Hüttmann (Kassel). Spannungen und Zerbrüche gehörten seiner Meinung nach zur Realität in zwischenmenschlichen Beziehungen, sowohl im Persönlichen als auch in der Gesellschaft. In diesem Zusammenhang nannte er Flucht, Migration oder auch Sucht zu den Auslösern von Auseinandersetzungen. „Wir Christen wollen und müssen uns mit diesen Konflikten auseinandersetzen und ins Gespräch kommen “, so Hüttmann weiter. Dabei könne man aufzeigen, dass der christliche Glaube Versöhnung ermöglichen kann. Mit dem Verweis auf den ersten Teil des Christival-Mottos werde deutlich, dass Jesus Christus den Menschen mit seinem Versöhnungsangebot begegne. „Wie Jesus mit uns Menschen umgegangen ist und weiter umgeht, ist das beste Beispiel für Versöhnung.“ Als Ziel der Veranstaltung nannte Hüttmann, die Teilnehmerinnen und Teilnehmer als Botschafter der Versöhnung zu ermutigen. Hierfür biete das fünftägige Christival zahlreiche Impulse. Dabei verwies er z. B. auf das sehr groß dimensionierte Barcamp am Sonnabendnachmittag als auch auf neu entwickelte Formate für die Beschäftigung mit biblischen Texten. „Damit wollen wir insbesondere für die evangelische Jugendarbeit auf neue Zugangswege zur Bibel hinweisen und Impulse geben.“

Sehr erfreut und zufrieden zeigte sich die Christival-Geschäftsführerin, Maren Möller (Osnabrück), über die vorbildliche und gute Zusammenarbeit mit der Stadt Karlsruhe. Dabei hob sie besonders die konstruktive Zusammenarbeit mit der Messegesellschaft, dem Schulamt und den Verkehrsbetrieben sowie weiteren beteiligten Behörden hervor. Das gelte auch für die Evangelische Kirche, sowohl vor Ort als auch mit der Kirchenleitung der Evangelischen Kirche in Baden (Karlsruhe). Insgesamt hätten sich bisher 9.300 Teilnehmende angemeldet, davon ca. 80 Prozent unter 23 Jahren. Hinzu kämen 2.500 Mitarbeiter, Aussteller sowie Künstler und Referenten. Zu den etwa 500 Angeboten während der fünf Tage gehörten 180 unterschiedliche Seminare. Ein Großteil der Programmangebote würde auf dem gesamten Messegelände durchgeführt. „Wir wollen aber auch die Karlsruher Bürger an diesem Festival teilnehmen lassen.“, so Möller. So werde beispielsweise das Nachtprogramm am Donnerstag und Freitag in der Innenstadt für Jedermann zugänglich sein. „Das Picknick für Gastgeber, Christivaller und viele weitere Gäste am Sonnabendabend im Schlosspark und anschließendem Bühnenprogramm in der Innenstadt wird ein Highlight“, versprach die Geschäftsführerin. Außerdem sei ein Flüchtlingsfonds eingerichtet worden. „Damit ermöglichen wir bis zu 50 Flüchtlingen die kostenlose Teilnahme am Festival.“

Auch der Karlsruher Oberbürgermeister, Dr. Frank Mentrup, zeigte sich erfreut über die Großveranstaltung in seiner Stadt. Das Christival bringe „viele Tausende junge Menschen zusammen und biete ihnen die Möglichkeit, Kontakte zu knüpfen, kreativ zu werden und neue Talente zu entdecken. Vor dem Hintergrund der gegenwärtigen Konflikte in Gesellschaft und Politik kann das Thema „Jesus versöhnt“ Lösungsansätze aufzeigen“, so der Oberbürgermeister. Jesus habe die Menschen dazu aufgefordert, Freunde und Feinde zu lieben und die Hand zu reichen. „Und er mahnte uns Menschen zur Versöhnung und zum Abbau von Feindbildern.“ Dies sei ein höchst aktuelles Thema. Großes Lob zollte er dem Veranstalter für das vorgesehene Picknick im Schlosspark als Fest der Begegnung. Er forderte die Karlsruher Gastgeberinnen und Gastgeber zur Teilnahme auf. Mit der Begegnung könnten Freundschaften und viele neue Ideen wachsen und somit zur Versöhnung beitragen.

Dem schloss sich auch die Landesjugendpfarrerin der Evangelischen Kirche in Baden, Pfarrerin Ulrike Bruinings, an. Versöhnung sei in der derzeitigen Situation mehr denn notwendig für die Gesellschaft, so die Theologin. „Wie bekomme ich einen Draht zu Gott – was gibt mir Halt in meinem Leben?" Für diese und viele andere Fragen sei das Thema „Jesus versöhnt“ vielleicht eine Antwort. „Junge Menschen können miteinander überlegen und entdecken, was wirklich wichtig ist und was sie in der Welt zur Versöhnung beitragen können“, erklärte die Landesjugendpfarrerin. Sie hoffe, dass die jungen Menschen mit Ideen für versöhntes Leben in ihre Städte zurück kehren.
Zum bundesweiten „Christival“ werden vom 04. – 08. Mai 13.000 Teilnehmende ab 14 Jahre in Karlsruhe erwartet. Organisiert wird das christliche Festival für „Orientierung und Wegweisung, Hilfestellung und Förderung“ vom gemeinnützigen Verein Christival e. V. mit mehr als 130 Mitgliedern. Es findet mittlerweile zum sechsten Mal seit der ersten Veranstaltung 1976 in Essen statt. 1. Vorsitzender des Vereins und Hauptverantwortlicher der diesjährigen Veranstaltung ist Karsten Hüttmann (Kassel).
Michael vom Ende
Pressesprecher

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