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Christival Samstag

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Beim „Wortwechsel“ setzten die Veranstalter auf vier neue kreative Formate, für die sich die Teilnehmenden in den unterschiedlichen Messehallen entscheiden mussten. So feierte „Log in“ Premiere. Statt eines langen Frontalvortrags hatten vier Experten jeweils nur eine Minute Zeit, um ausgewählte Fragen des Publikums zu beantworten. Zuvor waren die rund 3.000 Teilnehmer in Fünfergruppen eingeteilt worden, wo sie sich auf eine Kernfrage zum vorliegenden Bibeltext über den Zolleinnehmer Zachäus einigen sollten. Über vier Moderatoren wurden dann ausgewählte Themen auf das Podium geleitet. In Lukas 19 berichtet die Bibel von einem Zöllner, der auf einen Maulbeerbaum steigt, um Jesus zu sehen. Jesus entdeckt ihn, lädt sich bei ihm ein und spricht ihm Vergebung zu. Der Zolleinnehmer bereut seine Schuld und gibt den Großteil seines Besitzes an die Armen und die von ihm Betrogenen. Besonders interessierten sich die Teilnehmer z. B. für die Auswirkung auf die Familie des Zolleinnehmers oder eine mögliche spätere Reue über diese spontane Entscheidung. Die Referenten betonten in ihren Antworten die innere Veränderung des Zachäus, die durch seine Entscheidung, den Besitz abzugeben, zum Ausdruck komme. Auch brauche es mitunter mehrere Begegnungen mit Jesus, damit sich die eigene Persönlichkeit verändere. Die Versöhnung mit Jesus geschehe ohne Vorbedingungen, betonten die Referenten. So sei auch die Entscheidung, das Geld abzugeben, ein freier Entschluss des Zachäus gewesen. „Zachäus geht bankrott vor Gott? Womit müsstest du vor Gott bankrottgehen, was steht deiner Beziehung zu Gott im Weg?“, fragte Referent Steffen Werner das Publikum. Er ermutigte die Teilnehmer, Dinge abzugeben, die einer Versöhnung mit Gott im Weg stehen.

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Sport- und Bewegung ist eine Sprache, die die Welt versteht. Deshalb gibt es im Sport- und Bewegungspark beim Christival bundesweit neue und bewährte Sportangebote für christliche Gemeinden, Organisationen und Gruppen. Juliane Eberwein von upTV.me hat sich umgesehen. Sie geht auch der Frage nach, warum Sport zu einem Jugendevent dazu gehört.   Weitere Informationen zu den Sportangeboten der evangelischen Jugendarbeit: www.cvjm-bewegt.de www.ejw-sport.de

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In der Innenstadt in Mannheim, der Musikmetropole in Deutschland, fördert und betreut der CVJM Mannheim, zusammen mit dem CVJM-Landesverband-Baden das „Musik Missionarische Projekt“ M3 mit 5-7 jungen musikalisch begabten und missionarisch motivierten Menschen, deren Mission es ist, ihr Christsein authentisch zu leben. Es ist eine Art „Learning Community“ in einer Wohngemeinschaft aus Musikern, die für ein Jahr, im Rahmen eines Freiwilligen Sozialen Jahres (FSJ), zusammen lernen musikorientiert zu arbeiten. Sie stärken durch ihr musikmissionarisches Engagement den CVJM und die Jugendarbeit in Mannheim und sind von Gott gesandte Musiker zu den jungen Menschen in der Stadt und der Umgebung. Durch die Sprache ihrer Musik gewinnen sie junge Menschen für Jesus und knüpfen unter Musikern ein regionales und überregionales Netzwerk. Sie erhalten auch die Möglichkeit, ihre Begabungen als Musiker und Künstler zu vertiefen und gleichzeitig geistlich zu wachsen. Dadurch finden sie in diesem Jahr ihren persönlichen Neigungsschwerpunkt. Sie entdecken einen Weg, diesen in ihrem Leben zu integrieren.

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Die Speisung der 15.000 erlebten die Christivalteilnehmer und Karlsruher Bürger am Samstag gemeinsam im Karlsruher Schlossgarten. Bei strahlendem Sonnenschein fand hier wahrscheinlich das größtes Picknick Deutschlandsstatt. 1500 Picknickdecken, die von Gastgebern sowie den Karlsruher Kirchen und dem Christival gestellt wurden, bedeckten einen Großteil des Parks und luden zum verweilen und zu einem gemeinsam Essen und zu Gespräche ein. Familie Jödicke/Schneider aus Karlsruhe-Durlach hat extra eine Quiche Lorraine, Hackfleichbällchen mit Quark-Zimt-Sauce gemacht. Bei einer Familie aus Karlsruhe Durchlach gab es Lachsmuffins, Hähnchenschlegel, Avocado-Reissalat und natürlich kalte Getränke auf der Picknickdecke.

Wolfram Jäger, erster Bürgermeister der Stadt Karlsruhe eröffnete das besondere Spektakel. „Ich wünsche ihnen, dass sie durch das Festival des Glaubens wichtige Impulse für ihren Glauben und ihr Leben mit nach Hause nehmen können.“ Jesu Versöhnung ermögliche das Zusammenleben unterschiedlicher Menschen. „Jesus hat dazu aufgefordert, nicht nur die Freunde sondern auch die Feinde zu lieben“, so Jäger in seiner Begrüßung.

Annette Hochschulz und Moritz Jordan verbanden mit dem Picknick noch ein weiteres Highlight. Sie feierten ihren Geburtstag unter tausenden Menschen. Begeistert zeigten sich die Karlsruher Gäste über die Einladung. „Die Christen kommen aus ihrer Deckung und zeigen, dass sie nicht nur beten sondern auch feiern können“, schwärmte der 24-jährige Olaf Häuber aus Karlsruhe. Aber auch Simone Albrecht lobte die großartige Idee. „Das Christival kommt auf die Bürger der Stadt zu und feiert mit ihnen gemeinsam.“ Dem schloss sich auch Gastgeber Manfred Wägerle aus Enzklösterle an. Für Stefan Lepp aus Weingarten hatte das Festessen eine ganz besondere Dimension. „Dieses Essen hat schon biblische Ausmaße.“ Und damit verband er auch das Thema „Versöhnung“ des fünftägigen Christivals. „Für mich ist Gastfreundschaft ein Akt der Versöhnung“.

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Das hätte das junge Paar nicht erwartet, dass am Sonnabend seiner Hochzeit im Schloss von Karlsruhe feierte. Als es kurz auf die Terrasse trat bekam es eine Gratulation von 15.000 meist Jugendlichen, die sich zu einem großen Picknick auf dem Rasen der Schlossparks eingefunden hatten. Karlsruhe trifft Christival und Christival trifft Karlsruhe, so die Worte des Bürgermeisters, mit denen er die Gäste begrüßte. Er erinnerte die jugendlichen Besucher daran, dass es auch die Botschaft von Jesus war, auf die Menschen zu zugehen. Hintergrund der besonderen Aktion war, dass 1.500 Decken im Schlosspark ausgelegt waren und die Karlsruher Familien, Initiativen und Gruppen als Gastgeber die jungen Christivaller zum Picknick eingeladen hatten.

Am Rande der Wiese steht eine ältere Frau, 74 Jahre alt auf Ihrem Rollator gestützt und ist begeistert so viele junge Menschen zu sehen. Sie sei extra aus Durlach hierhergekommen, um bei diesem einzigartigen Event dabei zu sein. Der Stadtdekan Dr. Thomas Schalla ergreift das Wort begrüßt die Jugendlichen und erinnert an die Begebenheit von Jesus, wie er seine Jünger auffordert, den Menschen essen zu gehen. So ähnlich muss es damals auch am See Genezareth ausgesehen haben, als 5000 Männer, Frauen und Kinder nicht einmal mitgerechnet, sich hingesetzt haben und von Jesus und seinen Jüngern das Essen bekommen haben.

Auch wenn heute im Schlosspark von Karlsruhe kein Wunder geschieht, die vielen Gastgeber haben für ausreichend Essen gesorgt, doch ist es die gleiche positive Atmosphäre wie sie damals am See Genezareth gewesen sein muss. Jesus kümmert sich nicht nur um das geistliche Wohl der Menschen, ihm ist auch die Gemeinschaft der Menschen untereinander wichtig. Diese Gemeinschaft erleben vielen die Jugendlichen und ihre Gastgebern an diesem Abend im Lichte der untergehenden Sonne. Vor dem Essen soll gebetet werden. Der Stadtdekan schlägt vor das Lied „Danket, danket dem Herrn“ zu singen. Dann ertönt aus 15.000 Kehlen dieses alte Lied, sogar das anschließende Singen im Kanon klappt hervorragend. Am Rande des Geländes steht Manfred. Von Beruf ist er Metzger. Er finde das toll, das so Kommunikation stattfindet, in beide Richtungen wie er sagt. Offensichtlich ist es nicht gewohnt, dass miteinander geredet wird.

Ein paar Meter weiter steht Mustapha. Er trägt einen Anzug und ist erst vor wenigen Wochen nach Deutschland gekommen. Mustapha kann kein Deutsch er spricht kein Englisch und versteht so nicht, was hier gerade vor sich geht. Seiner Heimat ist die östliche Türkei. Eine Ordnerin hat eine gute Idee. Sie holt Sabrina. Sabrina hat eine algerische Mutter und einen deutschen Vater und spricht somit Deutsch und Arabisch. Sie erklärt Mustapha was hier gerade abgeht. Auf die Frage, warum Sabrina als Muslima hier dabei ist antwortet sie: Sie gehört zu einem deutschsprachigen Verein zur Verständigung zwischen Deutschen und Muslimen. Daher hat sich entschieden, Gastgeberin an einer Decke zu sein sie findet die Veranstaltung cool.

Das ältere Ehepaar was über das Gelände läuft, würde diesen Ausdruck wahrscheinlich nicht nutzen, aber auf die Frage warum sie hier sind antworten sie, „es ist einfach schön in so viele junge Gesichter zu schauen“. Der Schlossturm strahlt im warmen Licht der Sonne, ausnahmsweise war es möglich, für einige ausgewählte Fotografen von der Balustrade einige Fotos zu machen. Eine beeindruckende Perspektive alle Decken, alle Menschen auf einmal zu sehen. Gegen 8 Uhr endet das Picknick. Auf der Bühne kommen jetzt Musiker. Zunächst werden einige ruhige nachdenkliche Lieder gespielt. Viele Jugendliche brechen auf. Es gibt an diesem Abend noch andere Veranstaltung in der Innenstadt von Karlsruhe. Die meisten nehmen ihre Decken mit. Für fünf Euro konnte man eine Decke kaufen. Eine bleibende Erinnerung an einen unvergesslichen Abend 2016 in Karlsruhe.

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Monika Deitenbeck-Goseberg, Pfarrerin in der Gemeinde Oberrahmede, im Interview bei "Nachgehakt" - dem Format das nachfragt. Schlüsselfiguren des Christival 2016 im Gespräch.

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Schlossplatz
Es war laut. Wer Lust auf Hip-Hop, Rap oder Electro hatte, war auf dem Schlossplatz genau richtig. Staryend, Normal ist anders, DAVEE, fil_d_elephant und Good Weather Forecast begeisterten das Publikum von Anfang an.

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In der kleine Kirche - mitten im treiben der Stadt - öffnen sich die Türen zu einem Raum für Stille und Gebet. Gold und Kerzenlicht sind die vorherrschenden Gestaltungselemente.
Im Anschluss an das Picknick im Schlossgarten findet hier ein Abendgebet statt - mit Musik und Impulsen. Ein Blick in die Kirche zeigt: hier haben sich nicht nur Christival-Gäste einladen lassen. Auch Menschen aus der Stadt sind neugierig geworden und haben den Weg in die Kirche gefunden.

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Marco Michalzik & Jones sowie Sarha Marie Tönges & Anna Freudenwald fingen beim gemütlich beleuchten Poetrykonzert die Herzen ihres Publikums ein. 
Wortgewaltig. Lauschfreudig. Stimmungsgeladen Tiefe Texte und Lieder sowie humorvolle Interviews , feierten das Leben, berührten die Seele und brachten Herzen zum Tanzen. 

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Schlossgarten
Ein abwechslungsreiches Programm mit besonderem Flair gab es im Schlossgarten, der gut gefüllt war. Viele sind gleich dort geblieben. Egmont Arnaut, der Live-Looping-Künstler, Kevin Neumann, der Gewinner des SongTalents 2015, Chris Lass 3, das begabte Trio und die Outbreakband waren am Start.

Friedrichsplatz
Eine Mischung aus afrikanischer Popmusik von Judy Bailey, packende Magie mit Mr. Joy, stimmungsvolle afrikanisch-deutsche Show mit iThemba und der Gute-Laune-Band October Light sorgte auf dem Friedrichplatz für beste Laune.

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Eine Mischung aus afrikanischer Popmusik von Judy Bailey, packende Magie mit Mr. Joy, stimmungsvolle afrikanisch-deutsche Show mit iThemba und der Gute-Laune-Band October Light sorgte auf dem Friedrichplatz für beste Laune.

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